E-Book-Reader – Was ist die Zukunft?
7.01.2009 | von Dörte Böhner | 4 Kommentare » |Die Zukunftswerkstatt wirft in ihrem Beitrag "e-Book-Reader oder was-Reader?" die Frage auf, welcher Reader sich durchsetzen wird und welche Eigenschaften er haben muss. Aufhänger war die Veröffentlichung der javabasierten Software PG Mobile - Project Gutenberg’s Mobile Edition des Gutenberg Projekts, mit der die Texte des Projektes und auch dazugehörige Bilder in eine handylesbare Form umgewandelt werden können. Damit lassen sich über 25.000 E-Books auf den Handys lesen. Das Projekt Gutenberg fragt bei der Ankündigung der Readersoftware:engl: : Why using Amazon’s proprietary Kindle when you can use your mobile phone instead? Handydisplays können mit Helligkeit und Kontrast punkten. Sicherlich ist auch die Rechenleistung der einzelnen Handys gut genug, um damit E-Books gut lesen zu können. Und Handys besitzen im Gegensatz z.B. zum Sony-Reader oder eben zum Kindle bereits viele. Warum sollte man also in ein großes, zusätzliches Lesegerät investieren? Die Zukunftswerkstatt fragt zudem: Wollen Sie das Gerät auch jeden Tag mitschleppen, wenn Sie sowieso schon ein Laptop als „großes” Lesergerät benutzen? Ein Grund für eine zusätzliche Reader-Hardware ist sicherlich der bessere Lesekompfort durch die größeren Displays. Außerdem ist bei beiden Readern auch das Angebot an Titeln ausreichend (vom englischen Angebot ausgehend). Der Sony-Reader bietet zudem ebenfalls die Möglichkeit, E-Books des Projekts Gutenberg zu lesen. Für den proprietären Kindle ist es möglich ca. 170.000 Titel bei Amazon zu erwerben und weitere kostenlos verfügbare Titel (im Internet:engl: , bei Bibliotheken:engl: )auf das Gerät zu laden. Allerdings unterstützt Kindle im Gegensatz zum Sony-Reader weder das PDF- noch das epub-Format. Bei den Handys lassen sich diese Formate bequem anzeigen. Der Vorteil eines größeren Displays der reinen Reader-Hardware schwindet ...
Microsoft drängt mit DRM auf Mobilmarkt
13.02.2007 | von Dörte Böhner | Comments Off |Mit PlayReady:engl: bringt Microsoft eine neue Generation von DRM für Handys und Smartphones. Hervorzuheben - wenn es dies bei DRM-Systemen überhaupt gehen sollte - ist die Tatsache, daß das System mit DRM 10 von Microsoft kompatibel ist und somit Daten zwischen PC und Handy synchronisierbar und austauschbar bleiben. Quelle: Microsoft stellt DRM für Mobil-Geräte vor
