Ein humorvoller Film über den ernsten Beruf des Bibliothekars

Es folgt endlich mal wieder ein tolles Video aus Europa, in dem Bibliothekarinnen sich und ihre Profession mit viel Selbstironie und Humor beschreiben. Diesmal sind es keine Schauspielerinnen, sondern “echte” Bibliothekarinnen der Bibliothèque Gutenberg aus dem 15 Arr. in Paris, die ihren Beruf so darstellen, wie er eigentlich ist. Die Regiesseurin des Filmes ist Alice Morelli. Was macht eigentlich ein Bibliothekar/eine Bibliothekarin? Ein Beruf, den man schwer in einem Satz zusammenfassen kann? Ohne Zweifel ist die Profession des Bibliothekars sehr vielseitig und verlangt ein Vielzahl an Kompetenzen: die Organisation von Veranstaltungen, die Informationsvermittlung und die Recherche. An manchen Tagen ist man “Verkäufer, Möbelpacker, Psychologe oder Privatdetektiv”.


Les Bibliothécoeurs de Gutenberg von Bibliotheques-Paris

Gefunden über: Archimag.com

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Die Ideas Box für Flüchtlinge in Krisengebieten

We must all do our part to help repair the damage wrought by humanitarian crises of all kinds; Libraries can help restore an informed civil society once basic survival needs have been met. The New York Public Library serves countless immigrants who come here to escape, and celebrates this effort to see the needs met of those who remain elsewhere. Anthony W. Marx, President & CEO of the New York Public Library

Neben Loida Garcia-Farbo, dem Wall Street Journal, berichteten noch Bibliofrance (der wohl informativste Beitrag) über die Ideas Box. In der New York Public Library fand am 25. März 2014 eine Feier zur Vorstellung der Ideas Box statt. Seit 2012 kooperiert die Organisation “Libraries wihout borders” (Bibliotheken ohne Grenzen) mit der UN-Flüchtlingshilfsorganisation UNHCR. Der Erfinder der Ideas Box heißt Philippe Starck und sein Ziel war es Menschen, die von humanitären Krisen betroffen sind einen Zugang zu Informationen zu gewähren. Sind Bedürfnisse wie genügend Nahrung, Schutz, einer Gesundheitsversorgung und Kleidung, befriedigt, sollten ein Weg gefunden werden, um den sozialen Zusammenhalt zu formen. Hierzu zählt der Wiederaufbau einer Zivilgesellschaft, die Entwicklung von Resilienz bei den Flüchtlingen, damit die noch anstehenden Streß- und Ausnahmesituationen bewältigt werden können. Oftmals fehlen Menschen, die unter derartig schweren Lebensbedingungen leiden müssen, diese Fähigkeiten bzw. diese sind nicht ausreichend vorhanden.

Die “Ideas Box” erfüllt diese Aufgabe. Sie gibt Menschen, welche sich in schweren nahezu ausweglosen Situationen befinden Bedeutung und Lebenssinn zurück, indem sie einen Ort bildet, an dem gelesen, geschrieben und kommuniziert werden kann. Durch das Angebot an einem Zugang zum Internet, Büchern, Bildungsquellen, Theater und Filmen, ermächtigt die Ideas Box Einzelnen und Gruppen viele Schritte zur Wiederherstellung ins alltägliche Leben. Im folgenden Video kommen einzelen Flüchtlinge zu Wort, die ihre Lebenssituation beschreiben und ihr Bedürfnis an der Weltkultur im Internet und für die Alphabatisierung ihrer Kinder etwas beitragen zu wollen. Die in Paris beheimatete Organisation “Bibliothèques sans frontière” ist nach wie vor auf der Suche nach weiteren Sponsoren, die Tablets, Laptops und elektronische Generatoren finanzieren. Eine Box kostet 60.000 $. Die Entwicklungshilfemitarbeiter(-innen) bilden vor Ort Flüchtlinge in der Arbeit mit dem Projekt aus.

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Aus aktuellem Anlass: “Toute la mémoire du monde” von Alain Resnais

Le film devait être un documentaire sur la Bibliothèque Nationale : c’est devenu une réflexion sur la culture. […] Ce lent cheminement de fichier en fichier, de service en rayonnage, orchestré en un mouvement continu, (…) aboutit à une impression d’étouffement progressif, celle d’un emprisonnement définitif.” François Porcile

Am Samstag, den 1. März starb der bekannte französische Regiesseur Alain Resnais.  Im folgenden Kurzfilm aus dem Jahr 1956 “Toute la mémoire du monde” von Resnais geht es um die Organisation und Arbeit in der Bibliothèque nationale de France. Der Film ist ein Zeitzeugnis darüber, wie damals in Bibliotheken gearbeitet wurde. Im Grunde genommen gibt es weiterhin Parallelen mit der heutigen Arbeit in großen Bibliotheken, wie etwa der Staatsbibliothek zu Berlin, was bestimmte Geschäftsgänge betrifft. Es gibt für alle nicht-frankophonen Zuseher und Zuseherinnen noch Untertitel auf Englisch.

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Was wünschen sich die Nutzerinnen und Nutzer von einem Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin?

Am Tempelhofer Feld ist ein Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin geplant. Doch ist das wirklich der richtige Standort? Wie lange wird es noch dauern, bis endlich mit den Bauarbeiten begonnen wird. Mehr hierzu findet sich auf der folgenden Webseite: www.zlb.de/ueber_uns/neubauprojekt

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Willkommen in der BnF

Die „Bibliothèque nationale de France” (BnF – Nationalbibliothek Frankreichs) sammelt das französische Dokumentenerbe, bewahrt es und macht es der Öffentlichkeit zugänglich. Die Sammlungen der BnF sind weltweit einzigartig: vierzehn Millionen Bücher und Druckschriften, aber auch Manuskripte, Stiche, Fotografien, Karten und Pläne, Partituren, Münzen, Medaillen, Tondokumente, Videos, Multimedia, Decors, Kostüme….. Alle geistigen, künstlerischen und wissenschaftlichen Fachrichtungen sind in einem enzyklopädischen Geist vertreten.

Etwa 150.000 Dokumente erweitern jährlich den Fundus durch Pflichtexemplare, Kauf oder Schenkungen. Dank der digitalen Bibliothek Gallica sind heute über eineinhalb Millionen Dokumente abrufbar. Zahlreiche kulturelle Veranstaltungen zeigen diese Reichtümer und machen sie bekannt: das ganze Jahr über werden Ausstellungen, Konferenzen, Kolloquien, Konzerte und Begegnungen programmiert und von Bibliothekaren sowie von Persönlichkeiten der Kulturwelt präsentiert.

Mareike König berichtete vor kurzem über zwei bedenkliche Copyfraud-Abkommen der französischen Nationalbibliothek. Bruno Racine, der Direktor der BnF wehrte sich aber entschieden gegen Vorwürfe einer angeblichen Privatisierung der Public Domain seiner Einrichtung.

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Bibliothek im Film – Blow up

Schon letzte Woche gab es auf den Internetseiten von BOOK RIOT und HuffPost Books 16 Bibliotheksszenen aus Filmen zu sehen. Diesmal stammen einige der Szenen auch aus europäischen Filmen und nicht nur den allseits bekannten US-amerikanischen Klassikern wie z.B. “Breakfast at Tiffany’s”. Eine neue und einfache Idee von Blow up auf Arte-TV. Einige darin vorkommende Schauspieler sind Sissy Spacek, Leonardo Di Caprio, Audrey Hepburn und Otto Sander. Und dort passiert ihnen so einiges…

Aufmerksam geworden durch: Facebookseite von Berufsverband Information Bibliothek

Produzent: Caméra Lucida
Regiesseur: Luc Lagier

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Ein Imagevideo der American Library in Paris

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Zum Jahresausklang: Eine Diskussion mit Bruno Racine & Paul LeClerc

Paul LeClerc ist Wissenschaftler zur Französischen Aufklärung und ehemaliger Direktor der New York Public Library (1993-2011). Als Abschluss seiner langjährigen Tätigkeit gab es eine Podiumsdiskussion mit Bruno Racine, dem Präsidenten derFranzösischen Nationalbibliothek über die Zukunft von Bibliotheken im digitalen Zeitalter, die von Paul Holdengräber moderiert wurde. Die Veranstaltung wurde unter anderem von der Maison Française der Columbia University gesponsert.

Director: Jared Keane Feldman
Camera Operation: Jared Keane Feldman, Preston Hart, Mariah Rehmet
Editors: Jared Keane Feldman, Josh Solondz
Lighting & Sound: Park Boulevard Productions
Additional Music: “Dead Winter” (prestonhart.com)

 

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L’âge Adulte: “Tuning Book”

TUNING BOOK – Mildred Simantov et Nils Thornander – Palais de Tokyo from L’ÂGE ADULTE on Vimeo.

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“Auprès de Toi (To Die By Your Side)”: Ein Animationsfilm für Buchliebhaber von Spike Jonze

Wer einmal nach Paris kommt, sollte sich spätestens nach dem folgenden Animationsfilm die bekannte Buchhandlung Shakespeare and Company ansehen. Sie war im vorletzten Film von Woody Allen (“Midnight in Paris”) Schauplatz, aber erlangte erstmals in den 1950er und 1960er Jahren durch Vertreter der “Beat Generation” und Henry Miller einen hohen Bekanntheitsgrad. Die Buchhandlung “Shakespeare and Company” befindet sich in der “Rue de Bûcherie” im 5. Arrondissement in Reichweite der Metrostationen Cluny-la-Sorbonne oder Maubert-Mutualité (Linie 10). Auf der Webseite NOWNESS erklärt der US-amerikanische Musikvideo- und Filmregiesseur Spike Jonze (u.a. “Being John Malkovich”), wie es zur Entstehung dieses Films kam. Er traf die Handtaschendesignerin Olympia Le-Tan, die bei dem Film auch mitwirkte. An dem Stop-Motion-Film war zudem noch der junge französische Regiesseur Simon Cahn beteiligt. Insgesamt dauerte die Produktion und der Dreh dieses sechsminütigen Animationsfilm etwa 5 1/2 Monate.

Spike Jonze: Mourir Auprès de Toi on Nowness.com.

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